Hotel Schachner, Maria Taferl – Entwicklung in Generationen gedacht

Manche Betriebe wachsen in Etappen. Andere entwickeln sich in klar erkennbaren strategischen Schritten weiter. Das Hotel Schachner in Maria Taferl gehört zu jenen Häusern, bei denen man diesen Weg besonders gut nachvollziehen kann.
Mit der Übernahme des Familienbetriebs im Jahr 2017 hat Ferdinand Schachner früh Verantwortung übernommen – in der Geschäftsleitung mit Frau Marie Schachner und Mutter Michaela Schachner und in einer Phase, in der viele Unternehmer ihren Weg erst finden. Heute, nur wenige Jahre nach dem umfassenden Umbau und der erfolgreichen Neupositionierung des Hauses, steht bereits der nächste Entwicklungsschritt im Raum. Und dieser ist kein Einzelprojekt, sondern eine ganzheitliche Vision.
Geplant wird nicht nur in Teilbereichen. Im Fokus stehen die Erweiterung der Restaurantflächen, zusätzliche Wellnessangebote, neue Lounge- und Empfangsbereiche – und in diesem Zusammenhang auch die Neuorganisation der Küchenstruktur als zentrales Herzstück des Betriebs. Noch ist nicht definiert, in welcher Ausbaustufe diese Vision umgesetzt wird. Doch genau diese Phase zeigt, wie langfristig hier gedacht wird: nicht in Bauabschnitten, sondern in Generationen.
Was diesen Weg besonders bemerkenswert macht, ist die Verbindung aus strategischer Führung und kulinarischer Handschrift. Während Ferdinand Schachner die unternehmerische Entwicklung des Hauses vorantreibt, liegt die gastronomische Linie in den Händen eines starken Küchenteams: Gemeinsam mit dem Küchenchef verantwortet sein jüngerer Bruder die kulinarische Ausrichtung und arbeitet bereits aktiv an der Konzeption der zukünftigen Küchenstruktur mit. Die derzeitigen zwei Hauben im Gault Millau sind dabei nicht nur Auszeichnung, sondern Leistungsnachweis und Anspruch zugleich.
Mit der neuen Küchenstruktur wird jedoch nicht nur die Grundlage für die nächste Qualitätsstufe in der Kulinarik geschaffen. Ein wesentlicher Bestandteil der Vision ist es, den Arbeitsplatz Küche neu zu denken. Geplant ist ein Innenhof im Küchenbereich, der Tageslicht, Aufenthaltsqualität und kurze Wege miteinander verbindet – ein Umfeld, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur funktional, sondern auch atmosphärisch ein echtes Wohlfühlklima bietet. Ergänzt wird dieser Ansatz durch einen neu konzipierten Mitarbeiterbereich, der bewusst als Raum für Regeneration, Austausch und Pause gedacht ist. Damit wird die Küche nicht nur Produktionsstätte, sondern ein Arbeitsplatz mit Perspektive.
Gerade dieser Zugang zeigt, wie sehr hier in Zusammenhängen gedacht wird: Qualität für den Gast entsteht dort, wo auch die Arbeitsbedingungen für das Team auf höchstem Niveau sind.
Was mich in der Zusammenarbeit besonders beeindruckt, ist die Klarheit, mit der dieser Entwicklungsprozess geführt wird. Entscheidungen entstehen nicht aus kurzfristigem Bedarf, sondern mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte. Genau in dieser Phase – wenn aus Ideen Strukturen werden – dürfen wir als anewo diesen Weg begleiten und die konzeptionellen Grundlagen für die zukünftige Küchenorganisation mitgestalten.
Es sind Projekte wie dieses, die zeigen, dass erfolgreiche Betriebe nicht auf Veränderungen warten, sondern ihre Zukunft aktiv planen. Und es sind Unternehmerpersönlichkeiten wie Ferdinand Schachner, die beweisen, dass frühe Verantwortung, konsequente Weiterentwicklung und ein starkes Team im Hintergrund die Basis für nachhaltigen Erfolg bilden.
Dieser Weg ist noch lange nicht abgeschlossen – und genau deshalb werden wir in einer der kommenden Ausgaben wieder darüber berichten und Einblick geben, wie aus einer Vision Schritt für Schritt Realität wird.
Georg Foidl
Geschäftsführer anewo GmbH
– weil erfolgreiche Gastronomiebetriebe dort entstehen, wo Strategie, Organisation, Arbeitsqualität und Kulinarik gemeinsam gedacht werden.
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Häufig gestellte Fragen
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